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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen Familienerholungseinrichtungen der AWO SANO gGmbH

Stand: 01.06.2018

  1. Gültigkeit

Die folgenden Regelungen gelten für die AWO SANO Familienerholungseinrichtungen (im Folgenden „Ferienstätten“) in der Trägerschaft der AWO SANO gGmbH.

  1. Abschluss des Vertrages

Der Gast bietet mit dem Eingang des schriftlichen, unterzeichneten Buchungsformulars der Ferienstätte den Abschluss des Beherbergungsvertrages verbindlich an (Buchung). Der Vertrag kommt mit dem Zugang der von der AWO SANO schriftlich oder per E-Mail übermittelten Rechnung bzw. Buchungsbestätigung (Annahmeerklärung) zustande.

Die Buchung erfolgt auch für alle im Buchungsformular aufgeführten Personen, für die der Gast wie für seine eigenen vertraglichen Verpflichtungen einsteht.

     3. Preise und Zahlungen

Es gelten die zwischen dem Gast und der Ferienstätte vereinbarten Preise.

Die Fälligkeit der Zahlung richtet sich nach der mit dem Gast getroffenen und gegebenenfalls in der Buchungsbestätigung vermerkten Regelung.

Ist eine besondere Vereinbarung nicht getroffen worden, so gilt:

  • Die Anzahlung von 15%, mindestens aber 50,00 € ist 10 Tage nach Eingang der Buchungsbestätigung fällig.
  • Die gesamte Restzahlung wird 4 Wochen vor Anreise zur Zahlung fällig.
  • Bei Abschluss des Vertrages weniger als 4 Wochen vor Beginn des Aufenthaltes wird die Gesamtsumme sofort zur Zahlung fällig.
  1. An- und Abreise

Die Wohneinheit steht am Anreisetag ab 15:00 Uhr zur Verfügung. Die Anreise erfolgt in der Regel bis 19:00 Uhr. Bei späterer Anreise ist die Ferienstätte zu benachrichtigen. Am Abreisetag kann die Wohneinheit bis 10:00 Uhr genutzt werden. Bei nicht fristgemäßer Räumung der Unterkunft kann die Ferienstätte eine entsprechende zusätzliche Vergütung verlangen.

  1. Aufenthalt

Der Gast ist zur Beachtung der Hausordnung verpflichtet.

Eltern oder sonstige gesetzliche Vertreter oder Aufsichtspersonen Minderjähriger haben diese zur Einhaltung der Hausordnung anzuhalten und im Rahmen gesetzlicher und vertraglicher Bestimmungen zu ihrer Aufsichtspflicht hierfür einzustehen.

Der Gast ist verpflichtet, die Unterkunft und deren Einrichtungen beim Bezug zu überprüfen und feststellbare Mängel oder Schäden der Hausleitung unverzüglich mitzuteilen. Der Gast ist auch verpflichtet, im Laufe des Aufenthaltes auftretende Mängel und Störungen unverzüglich anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Dies gilt auch für selbst verursachte Schäden.

Das Mitbringen von Haustieren ist möglich, sofern die Ferienstätte hierüber bei Buchung informiert wurde und sich ausdrücklich einverstanden erklärt hat.

  1. Rücktritt durch den Gast, Nichtanreise

Der Gast kann bis zum Beginn des Aufenthaltes jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber der Ferienstätte  von seinem Vertrag zurücktreten.

Tritt der Gast vom Vertrag zurück oder tritt er den Aufenthalt nicht an, kann die Ferienstätte Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen bzw. Aufwendungen verlangen. Bei Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Leistung zu berücksichtigen.

Die pauschalierten Ansprüche auf Rücktrittsgebühren betragen in der Regel bei Rücktritt des Gastes:

  • bis zum 45. Tag vor der Anreise 15% der in der Buchungsbestätigung für die Unterbringung ausgewiesenen Summe, jedoch mindestens 50,00 €.
  • bis zum 30. Tag vor der Anreise 20%.
  • bis zum 22. Tag vor der Anreise 40%.
  • danach 80 %.

Maßgeblich ist der Zugang der schriftlichen Rücktrittserklärung.

Es bleibt dem Gast unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt des Aufenthaltes keine oder geringere Kosten entstanden sind, als die oben ausgewiesenen pauschal berechneten Kosten.

Zur Verringerung der im Falle eines Rücktritts entstehenden Unannehmlichkeiten wird dem Gast zur eigenen Absicherung der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfohlen.

Der Gast kann den Vertrag nach Beginn des Aufenthaltes kündigen, sofern die Leistung nach diesem Vertrag mangelhaft ist und der Gast zuvor den Mangel angezeigt hat und in angemessener Frist Abhilfe verlangt hat. Dies gilt nicht für den Fall, dass eine Abhilfe verweigert wurde, weil sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde.

  1. Rücktritt/Kündigung durch die Ferienstätte

Die Ferienstätte kann den Vertrag vor Aufenthaltsbeginn kündigen bzw. von ihm zurücktreten, wenn der Gast seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist und eine ihm gegenüber schriftlich mitgeteilte Mahnung mit Kündigungs-/Rücktrittsandrohung fruchtlos verstrichen ist. In diesem Fall gelten die Regelungen zu den Stornopauschalen gemäß Pkt. 6 entsprechend.

Die Ferienstätte kann den Vertrag nach Beginn des Aufenthaltes kündigen bzw. vom Vertrag zurücktreten, wenn der Gast oder in seiner Buchung aufgeführte Personen trotz Abmahnung durch ihr Verhalten andere gefährden oder sich sonst vertragswidrig verhalten. In diesem Falle ist der Einbehalt des Preises bis auf den Wert der ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile, welche die Ferienstätte aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, gerechtfertigt.

  1. Haftungsbeschränkung

Für den Verlust von Geld, Wertpapieren, Kostbarkeiten oder anderen Wertsachen oder die Beschädigung von Fahrzeugen oder anderen Gegenständen (z.B. Fahrrädern), die auf dem Gelände der Ferienstätte offen abgestellt sind, haftet die Ferienstätte beschränkt auf den dreifachen Mietpreis nur, sofern eine Schädigung aufgrund grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verhaltens der Ferienstätte oder ihrer Mitarbeiter beruht.

 

 

Gästeinformation zur Datenverarbeitung

Die AWO SANO gGmbH verarbeitet personenbezogene Daten des Gastes gem. Art. 6 Abs. 1 lit b. DSGVO und Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO, um den Beherbergungsvertrag zu erfüllen.

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist die

AWOSANO gGmbH, Haffwinkel 18, 18230 Ostseebad Rerik, E-Mail: info@awosano.de

Datenschutzbeauftragter: Herr Dr. Uwe Schläger, datenschutz nord GmbH, Konsul-Smidt-Straße 88, 28217 Bremen, Tel.: 0421 69 66 32 0, E-Mail: office@datenschutz-nord.de

Intern erhalten Mitarbeitende der AWO SANO gGmbH personenbezogene Daten des Gastes, damit der Beherbergungsvertrag erfüllt werden kann.

Soweit erforderlich werden Daten des Gastes an andere Unternehmen weitergegeben, die an der Abwicklung des Vertrags beteiligt sind. Dies sind ggf. EDV-Dienstleister, Dienstleister zur Datenträger- und Aktenvernichtung oder Dienstleister, die im Rahmen des Aufenthaltes tätig werden. Es werden keine Daten in Länder außerhalb Deutschlands übermittelt.

Die Speicherdauer der personenbezogenen Daten richtet sich bei der Beherbergung nach § 257 HGB und beträgt 6 bzw. 10 Jahre.

Der Gast hat das Recht

  • auf Auskunft über personenbezogene Daten (Art. 15 DSGVO)
  • auf Berichtigung unrichtiger Daten oder auf Löschung, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden (Art. 16, 17 DSGVO)
  • auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der genannten Voraussetzungen vorliegt (Art. 18 DSGVO)
  • auf Datenübertragbarkeit, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen(Art. 20 DSGVO)
  • auf Widerspruch, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Art. 21 DSGVO)
  • sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn er der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Folgende Aufsichtsbehörde ist zuständig:

Landesbeauftragter für Datenschutz- und Informationsfreiheit MV, Schwerin

Darüber hinaus hat der Gast die Möglichkeit, sich an die Aufsichtsbehörde am gewöhnlichen Aufenthaltsort (bspw. Wohnort) zu wenden.